Diversity in Unity, Hans Fidom, 2002

Februar 2nd, 2009

Discussion of Organ Building in Germany between 1880 and 1918.

353 Seiten, Titel, Inhalt in 4 Seiten

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Dieses Buch halte ich für die wichtigste Schrift überhaupt, die sich bisher mit der Spätromantik im deutschsprachigen Raum auseinandergesetzt hat. Es ist daher ein Problem, dass das Buch nur in englischer Sprache erschienen ist, wobei dann verschiedene Zitate in deutsch geblieben sind. Ein weiteres Problem bereitet die ins “Englische” übersetzten Fachbegriffe, wie auch die speziellen Begriffe der Windladen etc.. Ob damit die Verbreitung dieses wichtigen Werkes gefördert wird, wage ich zu bezweifeln.

Es gibt einen großen Anhang mit Orgeln aus dieser Zeit und ihren Dispositionen und auch einige Bilder , im Falle Walcker “Doesburg” sogar eine hervorragende Schnittzeichnung der Orgel, und es gibt ein riesiges Fußnotenverzeichnis sowie ein Quellenverzeichnis, das jedes “lesende Orgelherz” höher schlagen lässt.

Das Buch beleuchtet die damalige Zeit und führt uns Gedankengänge und Diskussionen aus dieser Zeit vor, um damit Disponierweise und Gestaltung jener Orgeln besser verstehen zu können. Das ist großartig gelungen.

gwm

eröffnet

Februar 2nd, 2009

In diesem Blog möchte ich regelmässig Bücher über die Orgel vorstellen - vornehmlich Bücher über Orgelbau. Da sich das Thema vor allem natürlich in vergangene Zeiten erstreckt, und ich ohnehin vorhabe einige dieser Bücher als PDF-Teile auf unseren Seiten einzubringen (was übrigens schon geschehen ist. So befindet sich Rupp’s Entwicklungsgeschichte des Orgelbaus schon seit Urzeiten zum kostenfreien Download auf unseren Seiten, was bisher etwa 150 Nutzer genützt haben) wird also mit diesem Blog unsere Bestrebungen Licht ins Dunkel der Orgelbauergeschichte einzubringen weiter gefördert.

Insgeheim hatte ich vor meine wichtigsten Bücher online zu Verfügung zu haben, und warum also nicht gleich ins Freie damit!

Gedacht ist, neben Titel und Jahreszahl, möglichst ein lückenloses Inhaltsverzeichnis der Bücher darzustellen und einzelne, interessante Aussagen dieser Bücher zu zitieren.

Gerhard Walcker-Mayer